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Tatort Vor- und Nachlese

Freitag, Dezember 25th, 2009 | Author: Martin

Nochmal - herzlichen Glückwunsch, Tim! Ein tolles Presseecho vergoldet Deinen Auftritt im Stuttgarter Tatort “Altlasten” (Sendetermin: 27.12.09 - 20.15 Uhr, ARD).
Hier ein paar Ausschnitte und Links:

Stuttgarter Zeitung

Tim Krebs, Foto: Heinz Heiss

“[...] Ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang für alle Beteiligten. “Wir wussten auch nicht genau, auf was wir uns einlassen und wie Tim das schaffen wird”, sagt Maren Krebs. Insgesamt acht Drehtage waren vorgesehen, an Plätzen in Baden-Baden, Karlsruhe, Kuppenheim und Stuttgart. Zuvor hatte das “Tatort”-Team noch einen Probentag anberaumt, der als “kalte Dusche” in Erinnerung geblieben ist, wie Regisseur Moore sagt. “Tim hat nichts gemacht, was wir wollten.” Er habe zwar genau zugehört, dann aber den Kopf geschüttelt und gesagt: Nein, mache ich nicht.” “Wir waren ganz schön verzweifelt”, sagt Moore. “In den eng gesteckten Drehplänen gibt es kaum Zeit für Verzögerungen.”

[...] Auch Maren Krebs hat während der “aufregenden Drehtage” teils fassungslos beobachtet, wie ihr Sohn immer mehr aus sich herausging und plötzlich problemlos seine Texte auf Bestellung aufsagen konnte und spielte, was immer der Regisseur von ihm verlangte. “In diesem Dreivierteljahr hat Tim sich ganz enorm verändert”, sagt die stolze Mutter, die immer noch gerührt ist, wie viel Geduld und Verständnis alle trotz des enormen Drucks aufgebracht haben.”

Titelseite des Waiblinger Kreiszeitung am 22.12.2009

Stuttgarter Nachrichten Online
22.12.2009

Auszug: “(…) Von Frank Rothfuss

STUTTGART. Das Gespräch beginnt mit zwei schmählichen Niederlagen. Dass Tim mich an seinem Nintendo nass macht, geschenkt. Die kleine Spielkonsole ist für große Daumen nicht geschaffen. Aber die Schlappe am Tischkicker schmerzt. Dabei war ich mir sicher: Gegen das in vielen Kneipengängen antrainierte Können hat ein Zehnjähriger keine Chance. Pustekuchen. Gut, dass für eine Revanche keine Zeit bleibt. Denn eigentlich haben wir uns in Tims Zuhause in Luginsland verabredet, um über seine Rolle im neuen Stuttgart-”Tatort” zu sprechen.

Woraufhin wir wieder am Nintendo landen. Den habe er sich von der Gage gekauft, (…)”

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Tatort-Premiere im Metropol-Kino Stuttgart

Sonntag, Dezember 13th, 2009 | Author: Martin

Ein Tatort im Kino? Das ist doch der Sonntag-Abend-Krimi im Ersten, den es seit 1970 im Deutschen Fernsehen gibt. Wie gesagt: Fernsehen!

Nun kam aber im Rahmen der 15. Filmschau Baden-Württemberg der Stuttgarter Tatort „Altlasten“ am 11.12. ins Stuttgarter Metropol-Kino – eine echte Premiere. Das ist ja schon mal ein Grund hinzugehen. Ein weiterer, viel wichtigerer war aber natürlich ein Darsteller namens Tim, der im Tatort den Oli spielt. Oli ist der Enkel des Verstorbenen. Tim “hat 46PLUS“ und wurde für die Rolle speziell gecastet.

Tim beim Sektempfang kurz vor dem großen Kino-Debut

Und als Mitglied von 46plus mussten wir bei der Ausstrahlung am Freitag natürlich mit einem Info-Stand vertreten sein.

Die Vorstellung war gut besucht. Draußen goss es wie aus Eimern – auf dem roten Teppich ließ es sich aber bei einem Glas Sekt gut aushalten. Wie schon eingangs erwähnt, bekommt man ja nicht alle Tage einen Tatort im Kino zu sehen. Der Regisseur, die Produzentin, die Drehbuchautorin und unser kleiner Hauptdarsteller Tim waren da und haben nach dem Film Fragen aus dem Publikum beantwortet. Wieviel kostet so eine Produktion? Wie war es mit Kindern zu arbeiten? Wie lange dauert so ein Dreh? Und so weiter und so fort. Der Regisseur wertete die Erfahrung mit Tim drehen zu dürfen als eine sehr bereichernde Aufgabe. Na dann sind wir gespannt, welche Leinwand Tim als nächstes erobert! Go for the Big Screen! Ne, ach so – da warst du ja schon… na dann halt gleich Hollywood…

Tim in Siegerpose mit dem Film-Team

Kurz zum Film:
Ein aufmerksamer Amtsarzt entdeckt, dass der über 80-jährige Willy Schubert durch Medikamente vergiftet wurde. Nun müssen die beiden Kommissare Thorsten Lannert und Sebastian Bootz innerhalb der trauernden Familie ermitteln. Der Film greift die Themen Pflege im Alter und Management von Familie und Beruf in unserer modernen Gesellschaft auf. „Schwere Kost“ hörte man nach der Vorstellung hier und da als ersten Kommentar – aber sensibel umgesetzt und sicherlich sehenswert. Und für alle Fans von 46PLUS ohnehin – deshalb nicht verpassen:

Der Tatort „Altlasten“ wird am 27.12.2009 um 20:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt.

Und das schrieb das Wochenblatt über Tim, den Newcomer am Schauspielhimmel mit Down-Syndrom:
http://stuttgarter-wochenblatt.de/stw/page/detail.php/2310414

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Trainieren mit den Leichtathletik-Stars

Freitag, Mai 08th, 2009 | Author: 46PLUS

***ARTIKEL*** in der Ludwigsburger Zeitung vom 4. Mai 2009

Redakteurin: Stephanie Seer

Fotos: Cathrin Müller

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Tobias Unger erreicht das Ziel nur im Mittelfeld

Freitag, Mai 08th, 2009 | Author: 46PLUS

***ARTIKEL*** in Kornwestheimer Zeitung vom 4. Mai 2009

Redakteur: Julius Haager

Foto: Christine Wild

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Artikel “Wir wussten, worauf wir uns einlassen”

Montag, April 13th, 2009 | Author: 46PLUS

***Artikel “Wir wussten, worauf wir uns einlassen”***

Pforzheimer Kurier - 29. Dezember 2008

Redakteurin/Foto: Ina Rau

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Artikel “Ein Lieblingsplatz bei den Eichhörnchen”

Montag, April 13th, 2009 | Author: 46PLUS

***Artikel “Ein Lieblingsplatz bei den Eichhörnchen”***

Pforzheimer Kurier/16. Dezember 2008

Redakteurin/Foto: Ina Rau

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Bericht über Wanderausstellung

Donnerstag, Februar 12th, 2009 | Author: 46PLUS

Die Cannstatter Zeitung hatte gestern über unsere Wanderausstellung im Anna-Haag-Mehrgenerationenhaus berichtet. Alle Interessierten können den Artikel ***HIER*** nachlesen.

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Kein bisschen down

Sonntag, August 17th, 2008 | Author: 46PLUS

Artikel aus der August/September-Ausgabe der Stuttgarter Elternzeitung “Luftballon”:

Kein bisschen down!

Zum Glück gibt es Emails und SMS – es ist nämlich gar nicht so einfach, mit Conny Wenk einen Interviewtermin zu vereinbaren. Sie ist ein Paradebeispiel, wenn es um Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht. Bei ihr geht es aber zwischen Fotoshootings, Schreibtisch, Kindergeburtstag, Windpocken, Haushalt und Partner auch um Initiative und Einsatz für ein ganz wichtiges Thema in ihrem Leben. Seitdem vor sechs Jahren ihre Tochter Juliana geboren wurde, hat sich ihr Leben komplett umgekrempelt, wie sie sagt. Juliana hat ein Chromosom mehr als der Durchschnittsmensch, 47 statt 46, genannt Down-Syndrom.

„Damals dachte ich, ich würde nie wieder lachen und glücklich sein können!“ Wer sie heute trifft, kann sich das keine Sekunde lang vorstellen, so strahlend und ansteckend fröhlich kommt sie einem entgegen. Wie die meisten betroffenen Eltern, hatten auch Conny Wenk und ihr Mann außer stereotyper Klischeebilder damals keinerlei Vorstellung, was auf sie zu kommen würde. „Mongoloide Idiotie“ stand in einem veralteten medizinischen Fachbuch, das man ihr nach der Diagnose im Krankenhaus in die Hand drückte. „Da war von Herzfehlern, die Rede, von Leukämie und Krankenhausaufenthalten, nichts, was uns irgendwie weitergeholfen hatte,“ erinnert sie sich an die ersten Tage nach Julianas Geburt. „Da gab es keine unbeschwerten Bilder von süßen Babys, die mit ihren Eltern schmusen oder von kleinen Kindern, die auf dem Spielplatz toben, nichts wovon Eltern träumen, wenn sie ein Kind bekommen.“

Nach ein paar Wochen der Unsicherheit, wie das Leben jetzt weitergehen würde, entschließt sich Conny Wenk in die Offensive zu gehen. Sie trifft andere Eltern mit Kindern, die auch ein Chromosom mehr haben, erlebt ausgelassene, fröhliche Familien, die sich kein bisschen von anderen Familien unterscheiden. Dort gibt es Geschwisterzank, durchs Zimmer tobende Kinder, gelegentliche Trotzanfälle, Kuscheln, Neugierde, Fröhlichkeit - warum auch nicht? „Es gibt so viele Vorurteile in der Gesellschaft gegenüber Menschen mit Behinderungen. Wir wollten zeigen, dass das Leben anders ist“, gemeinsam mit anderen Eltern gründet sie den Verein 46PLUS-Down Syndrom Stuttgart. In Plakatkampagnen und Postkarten mit witzig-flotten Sprüchen und schönen Bildern heißt es „Down? Von wegen!“

Ihr Hobby, das inzwischen zum Beruf geworden ist, hilft dabei. Wie kann man die Schönheit und Heiterkeit von Kindern besser zeigen als durch Bilder. Conny Wenk fotografiert - zunächst vor allem Töchterchen Juliana, Freunde komme dazu. Irgendwann entsteht die Idee, alles in einem Buch festzuhalten. 2004, kurz vor der Geburt ihres Sohnes Nicolas, ist es fertig. In „Außergewöhnlich“ erzählen Mütter von Kindern mit Down-Syndrom kleine Begebenheiten, reden über das Glück mit ihrem Kind. Conny Wenk hat mit ihrer Kamera Momente der Lebensfreude festgehalten. Sie hat die schönen Fotos gemacht, nach denen sie damals gesucht hat. „Das Buch hat eine Lawine ausgelöst. Ich bekam bergeweise Post und Emails von Familien, die sich bedankt haben, weil das Buch ihnen Mut gemacht hat“, beschreibt sie die Reaktionen, mit denen sie selber gar nicht gerechnet hatte.

Eine Idee bringt die nächste mit sich: Für 46Plus macht sei einen Fotokalender. Sie porträtiert 14 Kinder mit 14 Prominenten aus Baden-Württemberg. Mit dabei Fernseharzt Walter Sittler, Unternehmer Reinhold Würth, Schauspielerin Maria Furtwängler, Entertainer Harald Schmidt u.v.m. Aus den Fotos wurde eine Ausstellung, die inzwischen durch Kliniken, Familienbildungsstätten und Beratungsstellen in ganz Deutschland tourt. Bis 2009 ist sie bereits ausgebucht.

Dann gilt es ein Versprechen einzulösen. „Als das Buch mit den Müttern fertig war, fragte mich ein Vater ,und wir?´ Ich versprach, dass in meinem nächsten Buch die Väter mit ihren Kindern im Mittelpunkt stehen.“ Entstanden ist wieder eine wunderschöne Zusammenstellung persönlicher Erlebnisse und sehr gefühlvoller Bilder von Vätern mit ihren Kindern.

Eines aber bringt Conny Wenk richtig zum Kochen: wenn Menschen unüberlegt daherreden. „Unsere Kinder leiden nicht am Down-Syndrom“, sagt sie, „das einzige unter dem sie leiden sind die Vorurteile der Gesellschaft! Aber wir arbeiten daran!“ und vor ihren Augen hat sich sicher schon das nächste Projekt.

Christina Stefanou

Conny Wenk & Kids

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Marktkauf zeigt 46PLUS

Sonntag, Juli 20th, 2008 | Author: 46PLUS

Marktkauf zeigt 46PLUS

Am 9. Juli 2008 gab’s einen weiteren Artikel über die 46PLUS-Wanderausstellung in Scharnhausen: Stuttgarter Wochenblatt: Marktkauf zeigt 46PLUS

SCHARNHAUSEN - Lustig krabbelt der kleine Timm Kollberg unter der Schauspielerin Maria Furtwängler herum. Jakob Sproll spielt ganz konzentriert mit Harald Schmidt und Tim Krebs hört mit einem Stethoskop den Brustkorb des Schauspielers Walter Sittler ab. Die drei Knirpse gehören zu jenen Kindern, die sich in den vergangenen Jahren von der Fotografin Conny Wenk mit prominenten Persönlichkeiten haben ablichten lassen. Doch das ist nicht die einzige Gemeinsamkeit. Alle Kinder auf den Fotos haben das so genannte Down-Syndrom. 16 dieser ungewöhnlichen Fotos sind derzeit im Foyer des Marktkaufs in Scharnhausen ausgestellt.

Der Titel der Ausstellung: “46Plus”. Sie ist dort noch den ganzen Juli über zu den üblichen Geschäftszeiten zu sehen. “Kinder mit dem Down-Syndrom haben 47 Chromosomen und damit eins mehr als andere Menschen”, beschrieb Simone Kollberg, die Mutter von Tim, den Hintergrund des Titels. Ebenso wie die Ausstellung heißt auch der 1999 in Stuttgart gegründete Verein, der sich für die Interessen von Menschen mit Down-Syndrom und deren Eltern einsetzt und der die Ausstellung initiiert hat.

“Wir wollen die alten Bilder von Menschen mit dem Down-Syndrom aus den Köpfen bringen und das Image vor allem der Kinder verbessern”, beschrieb Simone Kollberg kürzlich während der Vernissage die Intension der Ausstellung. Kinder mit dem Down-Syndrom seien völlig normale Kinder. Der Verein möchte laut Kollberg vor allem erreichen, dass Menschen mit Down-Syndrom aktiv, selbstbestimmt und uneingeschränkt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Die Mitglieder wollen helfen, Vorurteile gegenüber Menschen mit Trisomie 21 - das 21 Chromosom kommt bei Menschen mit dem Down-Syndrom dreifach vor - in unserer Gesellschaft abzubauen.

Der Verein will Eltern Mut machen und Hilfestellungen geben und - speziell in Baden-Württemberg - die Integration von Kindern mit Down-Syndrom an Kindergärten und Schulen voranbringen. “Wir möchten erreichen, dass die Diagnosevermittlung in den Geburtskliniken verbessert wird, da viele Eltern schlechte Erfahrungen gemacht haben”, betonte Kollberg. Für Siegfried Büchele, den Geschäftsführer des Marktkaufs in Scharnhausen sind die Fotos “ein anderer Weg, die Kundschaft anzusprechen”.

Büchele, der hofft, dass die Fotos die Leute zum Stehen bleiben und Nachdenken anregen, verwies auf die bis zu 80.000 Kunden, die monatlich in den Supermarkt kommen. Oberbürgermeister Christof Bolay nannte die öffentliche Ausstellung an diesem belebten Platz einen “wichtigen Schritt im Hinblick auf den Umgang mit Menschen mit Behinderungen”. Er wünsche sich, dass möglichst viele Menschen stehen bleiben, sagte Bolay.

 

 

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“Väterglück” - Familienleben mit Down-Syndrom

Sonntag, Mai 25th, 2008 | Author: martin.wenk

Das ZDF hat im Rahmen der Sendung “sonntags” am 25. Mai einen Beitrag über das Buch “Außergewöhnlich: Väterglück” gesendet und einen zugehörigen Artikel auf zdf.de veröffentlicht.

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